Und was war sonst? November 2016

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Synth Pop
Mesh – Looking Skyward (GB)
Auf Album Nummer Acht lassen es Richard Silverthorn und Mark Hockings gewohnt eingängig angehen. Wer, wie das Duo aus Bristol, nach 20 Jahren noch immer in der Lage ist, eine tolle Melodie an die nächste zu reihen, dem verdient Respekt. Angeblich sind die beiden produktionstechnisch diesmal experimenteller zu Werke gegangen. Ich kann davon allerdings, außer bei den instrumentalen Stücken, (zum Glück) nichts hören. 19 Stücke enthält die Deluxe Edition und bietet alles, was der Mesh Fan und der Freund des guten Synth Pop begehrt.  (4/5 • 50%)
http://www.mesh.co.uk
https://twitter.com/meshwecollide

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Honeymoon Cowboys – Still Liberating The West (B)
Kennt eigentlich noch jemand Siglo XX, die belgische Dark Wave Band aus den Achtzigern? Nun, die sind wieder da. Der Name und ein Teil der Besetzung hat sich zwar geändert, das Grundprinzip ist aber gleich geblieben, und es finden sich sogar ein paar alte Titel auf der neuen Scheibe wieder. Das Ganze klingt etwa wie eine Mischung aus Nick Cave und den frühen Fields of the Nephilim und hat durch den neuen Sänger Tom van Troyen eine enorme Durchschlagskraft. Leider befinden unter den 12 Songs lediglich fünf Studioaufnahmen. Der restliche Teil ist live und entfaltet für mich nicht die gleiche Stärke und Dramatik. Aber ich glaube das von dieser Band ist noch einiges zu erwarten ist. (4/5 • 42%)
https://honeymooncowboys.bandcamp.com

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Electric Six – Fresh Blood For Tired Vampyres (USA)
Es wäre ja auch zu schön gewesen, wenn Electric Six mal zwei tolle Alben hintereinander herausgebracht hätten. Im Gegensatz zum rockigen Vorgänger ‚Bitch, Don’t Let Me Die‘ dominieren hier wieder die flippigen und nervtötenden Elemente aus Funk, Acid Disco und Jazz. Ganz schön gruselig. Ein paar Tracks bleiben dennoch im Trophäenbeutel (z.B. ‚Lee Did This To Me‘), und in einem Jahr kommt erfahrungsmäßig schon wieder Nachschub. Zur Zeit läuft auch noch eine Kickstarter-Kampagne zur Aufnahme eines Live-Albums im Frühjahr 2017 in Oxford. Also bis Bald! (2/5 • 32%)
http://www.electricsix.com/
https://twitter.com/electric6

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Electronic
Joan As Police Woman & Benjamin Lazar Davis – Let It Be You (USA)
Soul trifft auf Electronic. Im Gegensatz zu ihren bisherigen Werken bettet Joan Wasser diesmal ihre Stimme nicht auf analoge Instrumente, sondern setzt auf die elektronische Breitseite mit Unterstützung des Produzenten Davis. Was bei einigen Songs gut gelingt (das Titelstück ist stark, oder auch ‚Magic Lamp‘), geht bei vielen anderen durch Davis’s Spielerei am Thema vorbei und mir schnell auf die Nerven. Der Soundtüftler vermag es zu selten, den Groove seiner Kollegin musikalisch umzusetzen und kleistert manche Stücke einfach zu (das Stück ‚Overloaded‘ trägt seinen Namen zurecht). Dennoch sollte man dem Album eine Chance geben, zeigt es doch eine andere Facette von Joan As Police Woman. (3/5 • 50%)
http://joanaspolicewoman.com
https://twitter.com/joanpolicewoman

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Alternative
Laura Carbone – Sirens (D)
Die junge Sinsheimerin hat sich emanzipiert. Mit der Band Deine Jugend kommt sie aus dem Electropunk und veröffentlicht nun unter ihrem eigenen Namen ihr erstes Album. Und das hat es in sich. Stimmlich pendelt sie zwischen Belinda Carlisle und Juliana Hatfield und die Musik ist ein Mix aus Alternative-Gitarren und Synthies. Dabei klingen die Songs sehr eingängig, aber dennoch spannend und immer oft etwas konspirativ. Ein Album mit tollen Popsongs, die so schnell nicht langweilig werden und eine ganz eigene Dynamik entwickeln. Wer sich den Song ‚Swans‘ zuerst anhört, wird in jedem Fall dem ganzen Album lauschen wollen. (4/5 • 73%)
http://www.lauracarbone.com
https://twitter.com/l_to_the_aura

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Alle hier vorgestellten Titel lassen sich durch ein Klick auf das entsprechende Cover vorhören.

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